Andacht zu Losung 8. November
2011
Doch sehnt sich der Herr
danach, euch gnädig zu sein. Jesaja 30,18
Die Sehnsucht macht uns zum Menschen. Ich weiß zwar nicht,
ob die Elster draußen Sehnsüchte hat, aber hätte sie welche, würde sie ihr
Verhalten ändern. Sehnsüchte halten uns am Leben, sie treiben uns vorwärts.
Dabei sind Sehnsüchte etwas anderes als Träume. Ich träume von einem schönen
neuen VW Buss, träume von Reisen in tolle Gegenden. Sehnsucht ist etwas anderen.
Sie sitzt viel tiefer. Sie ist eine Grundkraft im Leben neben der Angst.
Laut unserer Losung sogar etwas Göttliches. Gott hat
Sehnsucht. Diese Aussage halten viele für falsch, weil sie zu menschlich
klingt. Darf man von Gott so menschlich reden? Natürlich darf man das, weil das
eine Haltung der Freiheit ist. Gott hat Sehnsucht nach uns Menschen. Er wartet
auf uns und lässt uns Freiheit. Diese Freiheit können wir natürlich auch
missbrauchen, wir können die Liebe Gottes mit Füßen treten. Aber was hilft
gegen diese „Krankheit“? Druck, Zwang oder Affenliebe? Nein, nur bedingungslose
Liebe gebiert bedingungslose Liebe. Das ist die Freiheit, die wir brauchen, um
uns jemanden anzuvertrauen. Deshalb reden die Autoren der Bibel von der
Sehnsucht Gottes nach uns Menschen. In Johannes 3 lesen wir das deutlich. So
sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn, ja sich selbst
gab. In Jesus ist Gottes Sehnsucht Person geworden. An ihm können wir sehen,
wie er es mit uns meint. Wir können sehen, wie er sich unser Leben vorstellt.
Gott sehnt sich danach, dir gnädig sein zu dürfen. Er sehnt
sich danach, dass du seine Liebe erwiderst. Setz dich hin und sage ihm, dass du
dich lieben lassen möchtest. Du wirst erleben, wie das dein Leben verändert.
Und was passiert, wenn ich das nicht tue? Wenn ich weiter
woanders suche? . Du wirst Wege finden, die nicht gut für
dich sind, wirst Konsequenzen tragen müssen. Er aber wartet und lädt dich ein.
Kein Zwang oder Druck, nur mit den Konsequenzen musst „du“ leben. Unsere
Sehnsucht nach Leben, kann uns an ganz falsche Orte bringen. Gott wartet auf dich. Deshalb wünsche
ich dir, dass du diese Sehnsucht Gottes nach dir spürst und dich auf dieses
Abenteuer einlässt.
Euer Henning
Bremen im November 2011
Hallo Henning!
AntwortenLöschenDu seist kein Beziehungspfleger schriebst du-ich auch nicht,und viele andere ebenfalls nicht.Aber auch wenn wir im "normalem" Leben oft einfach aneinander vorbei laufen und auch jetzt hilflos schweigen-sei ganz gewiss:viele denken an dich/deine Familie,beten für dich/euch.Ich auch.Und was soll ich dir mehr wünschen als dieses:Der Herr segne und behüte dich!
Herzliche Grüße,Sabine